

Ein Gedanke für heute, 5. Juni
Beim Beten bedeuten die gefalteten oder aneinander gelegten Hände: Ich will jetzt nichts tun. Ich will nichts erreichen. Ich bin in Gott. Wenn wir die Hände ausbreiten und schalenförmig nach oben öffnen, sagen wir damit: Ich weiß, dass ich alles, was gut für mich ist, empfangen muss. Und Gott wird mir geben, was ich brauche.
Wenn ich still und ruhig werden will, um beten zu können, dann sage ich damit: Der ganze Betrieb, in dem ich den ganzen Tag über lebe, soll beendet sein. Gott kommt in die Stille, nicht in die Hektik. Seine Stimme ist leise und nicht laut. Ich warte darauf, dass er mich besucht und mich segnet.
Kriegt ein Hund im Himmel Flügel?, S. 136

Ein Jahresbegleiter
Innehalten und Nachdenken an jedem Tag des Jahres
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Die Einsicht, dass jeder Tag geschenktes Leben bedeutet, geht in der Hektik unseres Alltags leicht verloren. Mit einem Text für jeden Tag lädt dieser Jahresbegleiter ein, zur Ruhe zu kommen, Wesentliches zu bedenken und dann mit neuer Offenheit all dem zu begegnen, was der Tag uns schenkt.
Vergriffene neu bearbeitete und gestaltete Ausgabe 2015
des von Alexandra Reiter und Hildegunde Wöller
erstmals 2005 herausgegebenen Titels
Gebunden, 329 Seiten, 13 x 16,5 cm